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Jahreshauptversammlung 2018

    Hans Babl    CSU Ortsverband Ensdorf

Sehr erfreut zeigte sich Johann Bösl, Vorsitzender des CSU Ortsverbandes Ensdorf, dass zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Graf in Hofstetten , 20 der 47 Mitglieder (4 Frauen und 43 Männer) gekommen waren und es gelungen ist, die Junge Union zu beleben. Er begrüßte besonders Bürgermeister Markus Dollacker mit CSU-Gemeinderäten, stellvertretenden JU-Vorsitzenden Dominik Ernst sowie CSU-Kreisvorsitzenden MdL Dr. Harald Schwartz.

Dem 2017 verstorbenen langjährigen Mitglied Johann Holler gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute. Vorsitzender Bösl appellierte, neue Mitglieder zu werben, „damit wir über die 50er-Grenze kommen“. In seinem Jahresrückblick berichtete er über den alljährlichen Neujahrsempfang, letztes Jahr im Neukirchener Hof mit Thomas Silberhorn, Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. „Beim traditionellen Preisschafkopf in Thanheim war das Wirtshaus bis auf den letzten Platz gefüllt. An 18 Tischen wurde gekartelt, wobei der von MdB Alois Karl gestiftete 1 Preis, eine Drei-Tagesfahrt nach Berlin, nach Amberg ging. Der Erlös wurde den Ensdorfer Pfadfindern gespendet.“ Ende April war man bei der 50-Jahrfeier der CSU Ebermannsdorf vertreten. Die Ortsversammlung mit Delegiertenwahl für die Bezirks- und Landtagswahl fand mit Landrat Richard Reisinger ebenfalls im April statt. Ende Juni stand der Besuch des Müllkraftwerks Schwandorf an. Bei einem Rundgang konnten die Teilnehmer von der Anlieferung bis zur thermischen Verwertung des Mülls die verschiedenen Stationen besichtigen, Danach erklärten die Besitzer des Heidelbeerhofes Mulzer in Naabsiegenhofen den Anbau und die Hofvermarktung ihrer Heidel- und Himbeeren. Anfang September ging es mit Bus zum Trachtenmarkt nach Greding mit Stadtführung, Standlbesuchen und Wirtshausmusik am Abend. „Wir haben versucht, politisch und gesellschaftlich den Bürgern und unseren Mitgliedern etwas zu bieten“, erklärte Vorsitzender Johann Bösl zum Schluss seines Berichtes und dankte seiner Vorstandschaft für Unterstützung und Zusammenarbeit. Für die verhinderte Schriftführerin Maria Leikam erinnerte er an sechs Vorstandssitzungen und die Feier von fünf „runden Geburtstagen“,      

Schatzmeister Franz Metschl berichtete über die gesunde Finanzlage des CSU-Ortsverbandes Ensdorf. Die Kassenprüfer Sabine Müller und Richard Reiser bescheinigten ihm „einwandfreie Kassenführung“. Die Versammlung entlastete einstimmig die Vorstandschaft.

Für 40-jährige Treue zur CSU sollte der langjährige Gemeinderat und stellvertretende Bürgermeister Georg Jäger geehrt werden, dieser war aber verhindert zu kommen. Ebenso wie Mitglied Oliver Qursin, seit zehn Jahren Gönner und Unterstützer der CSU Ensdorf.. Die Urkunden werden nachgereicht. Anwesend aber war Gemeinderätin Sabine Müller, die seit zehn Jahren „Frontfrau“ der Ensdorfer CSU-Familie ist. Ihr konnten CSU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Harald Schwartz, Ortsvorsitzender Johann Bösl und Bürgermeister Markus Dollacker die Ehrenurkunde aushändigen.   

Delegierte zur besonderen Kreisvertreterversammlung zur Europawahl wurden einstimmig  Ortsvorsitzender Johann Bösl, Bürgermeister Markus Dollacker, Schatzmeister Franz Metschl und 2. Vorsitzender Klaus Hernes in geheimer Wahl gewählt. Zu Ersatzdelegierten Richard Reiser, Adalbert Pirzer, Bernhard Graf und Josef Singer.

Über Aktuelles aus der Gemeinde berichtete Bürgermeister Markus Dollacker. Der derzeit laufende  Breitbandausbau in der Gemeinde war eines seiner Themen. „Der Bau der Kinderkrippe geht im Plan gut voran. Die offizielle Eröffnung ist für September 2019 angedacht, die Mittleren Löschfahrzeuge für die Feuerwehren Ensdorf und Wolfsbach sind bestellt“, erklärte er. „Das Bauhofgebäude ist in Planung. Das Salzsilo soll oberhalb der Firma Pongratz in Wolfsbach errichtet werden.“ Kein Verständnis hat er für die Ablehnung des Gemeindehaushalts 2018 durch die SPD-Gemeinderäte. „Wir haben den Haushalt mit den größten Investitionen und den geringsten Schulden. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt bis Ende des Jahres auf unter 500 Euro!“ Dann ging er auf das neue Baugebiet „Strohberg-Nord“ ein und das geplante Baugebiet „Asamhöhe“ in Ensdorf.   

CSU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Harald Schwartz dankte in seinem Grußwort der Vorstandschaft und den Mitgliedern für ihre Arbeit und griff in seinem Referat Themen der Landesspolitik auf. „Die absolute Mehrheit im Landtag gehört quasi zur  DNA der CSU“, so der Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende. Zuversichtlich zeigte er sich, dass diese auch am 24. Oktober verteidigt werden könne. „Bei der Debatte um das überarbeitete Polizeiaufgabengesetz wird viel gelogen, um die Bevölkerung bewusst zu verunsichern“, erklärte er. und bezüglich der Debatte um Kreuze in staatlichen Einrichtungen verstehe er nicht, dass sich manche Kirchenvertreter dagegen aussprechen. Seiner Meinung nach sollte man „unverkrampft“ damit umgehen, schließlich sei Bayern ein christlich geprägtes Land und 56 Prozent der Bevölkerung seien dafür und über 70 Prozent, dass der neue Ministerpräsident Dr. Markus Söder gute Politik macht. Ferner verwies er darauf, dass es ein Familiengeld nur in Bayern gibt – sonst nirgends. Außerdem erinnerte er an das bayerische Pflegegeld.

Bilder

CSU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Harald Schwartz und Bürgermeister Markus Dollacker (li. sowie CSU-Ortsvorsitzender Johann Bösl (re.) händigten die Urkunde für zehn Jahre CSU-Mitgliedschaft an Gemeinderätin und „CSU-Frontfrau“ Sabine Müller aus.