CSU Ensdorf nominiert ihr Team für die Kommunalwahl 2026
Die CSU Ensdorf hat am Montagabend im DJK Sportheim ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 nominiert. Die Aufstellungsversammlung war geprägt von Aufbruchsstimmung, Teamgeist und dem klaren Ziel, die Gemeinde weiterhin verantwortungsvoll zu gestalten.
Ortsvorsitzender Klaus Hernes begrüßte zahlreiche Mitglieder, Listenkandidaten und Gäste, die Bürgermeisterkandidatin Sabine Müller, sechs amtierende Gemeinderäte sowie Vertreter befreundeter CSU-Ortsverbände, insbesondere Erwin Geitner, Bürgermeister aus Rieden, der in seinem Grußwort die Bedeutung von Zusammenhalt und kommunaler Zusammenarbeit betonte: „Die guten Vibrationen und die Aufbruchsstimmung müssen Sie mitnehmen. Sie haben eine realistische Chance, diese Wahl zu gewinnen.“ Die CSU sieht sich als verlässliche Stimme für alle Menschen in Ensdorf und setzt auf einen offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, so Hernes in seinem Grußwort.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Vorstellung und Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten. Erwin Geitner leitet den Wahlvorgang gewohnt souverän. Die CSU Ensdorf präsentierte eine Liste mit Bewerbern aller Altersgruppen aus allen Ortsteilen, und vielfältigen beruflichen Erfahrungen; zusammen verfügen sie über 80 Jahre kommunalpolitische Erfahrung. Die Kandidaten stellten sich dabei einzeln vor und gaben Einblicke in ihre Motivation und Ziele für die kommende Legislaturperiode. Thematische Schwerpunkte lagen auf der Förderung von Familien, Bildung, nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung und einem vertrauensvollen Miteinander in der Gemeinde.
Sabine Müller und die Gemeinderatskandidaten blickten in ihren kurzen Statements auch auf die vergangenen Jahre zurück und zählten die von der CSU initiierten Projekte auf, die vor dem Stillstand der derzeitigen Gemeinderatsperiode angestoßen wurden: Das Rathaus wurde umfassend saniert. Für den Edeka-Markt wurden alle Genehmigungen und Voraussetzungen geschaffen, damit der Investor bauen konnte, ein echter Mehrwert für Ensdorf. Die Baugebiete am alten Sägewerk und in Wolfsbach “Am Bahndamm” waren nahezu fertiggestellt, der Bebauungsplan Asamhöhe war genehmigt. Die Offene Ganztagsschule (OGS) wurde beschlossen und auf den Weg gebracht, die Kinderkrippe fertig gebaut. Jährlich wurden Wasserleitungen im Wert von im Schnitt 150.000 Euro erneuert und die Wasserhäuser instandgesetzt. Trotz all dieser Investitionen wurden die Schulden von 2008 bis 2019 vollständig zurückgezahlt. Die CSU habe immer bewegt statt verwaltet und gleichzeitig verantwortungsvoll gewirtschaftet.
Viele Gemeinderatskandidaten zeigten sich besorgt, dass sich der Wasserpreis in den letzten sechs Jahren mehr als verdoppelt habe und der bereits 2020 mit 345.000 Euro beschlossene Bauhof bis heute nicht umgesetzt wurde. Stattdessen musste die Gemeinde für die kommenden Jahre nun eine Million Euro für dieses Projekt einplanen. “Das ist Stillstand”, so ein Beitrag, “und der kostet die Bürgerinnen und Bürger bares Geld”
Die Veranstaltung endete mit einem Ausblick auf den bevorstehenden Wahlkampf. Die CSU Ensdorf setzt auf Kompetenz, Vielfalt und eine klare Zukunftsorientierung. Ziel ist es, die Kommunalwahl am 8. März 2026 zu gewinnen und die Gemeinde weiterhin verantwortungsvoll zu gestalten.